02. Juni 2026, Autor: Violetta Meyer
Workshop
Open Space Format und moderierter Austausch zwischen Geschäftsleitung und Führungskräften
Vor kurzem durfte ich im Rahmen des Führungskräfteprogramms der Stadtwerke Amberg einen Open Space Tag konzipieren und moderieren.
Die Idee war eigentlich ganz einfach: Raum für echten Austausch auf Augenhöhe schaffen.
Das Team der Geschäftsleitung gab in kurzen Impulsen Einblicke in aktuelle Unternehmensprojekte sowie relevante Zahlen, Daten und Entwicklungen. Danach hatten die Führungskräfte die Möglichkeit zur Reflexion des Gehörten:
- Was waren neue oder wichtige Erkenntnisse?
- Welche Fragen haben sich geklärt?
- Welche Begriffe sollten wir festhalten oder noch einmal erklären?
- Was ist noch offen?
Im Anschluss wurden in einem Gallary Walk alle Fragen gemeinsam mit der Geschäftsleitung besprochen und diskutiert. Dafür hatten wir viel Zeit eingeplant, was sich als "goldrichtiger" Plan erwiesen hatte.
Im zweiten Teil des Workshops ging es um die Frage:
„Wie kann meine Abteilung einen Beitrag zu diesen Veränderungen leisten?“
Meine Reflexion zu diesem Tag:
Führungskräfte konnten offen Fragen stellen. Die Geschäftsleitung nahm sich bewusst Zeit für Antworten. Themen wurden eingeordnet. Fragen und Unklarheiten kamen an die Oberfläche und konnten direkt geklärt werden.
Das klingt zunächst selbstverständlich, ist es aber in vielen Unternehmen nicht.
Der Wert solcher Formate wird aus meiner Erfahrung leider oft unterschätzt. Kommunikation wird oft als weiches Thema "abgestempelt", dabei hat mangelnde Kommunikation direkte Auswirkungen auf den "Geldbeutel" des Unternehmens. Die Studie „2024 State of Business Communication in Germany“, entwickelt von Grammarly in Zusammenarbeit mit Statista, zeigt: Angestellte verbringen durchschnittlich 13,4 Stunden pro Woche mit schriftlicher Kommunikation. Das entspricht 77 Arbeitstagen pro Jahr.
Natürlich wird ein einzelner Workshop diese Zeit nicht komplett verschwinden lassen. Aber wenn durch einen solchen Tag Missverständnisse aufgelöst, offene Fragen beantwortet und ein gemeinsames Verständnis geschaffen werden, reduziert das E-Mails, Abstimmungen, Rückfragen und Eigeninterpretationen.
Allein diese Zahlen zeigen, wie schnell sich ein solcher Tag amortisieren kann.
Das Feedback aller Beteiligten war eindeutig: Dieser Austausch wurde als sehr wertvoll empfunden. Deshalb wird das Format künftig regelmäßig stattfinden. Ich halte das für einen wichtigen Schritt. Denn nachhaltige Veränderungen entstehen aus meiner Erfahrung nicht durch einzelne Veranstaltungen, sondern durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Reflexion.
Ganz herzlichen Dank an die Geschäftsleitung der Stadtwerke Amberg für das Vertrauen, die gemeinsame Vorbereitung und die Offenheit. Danke an das Team der Führungskräfte für die Fragen und die eingespielte Zusammenarbeit.
Echter Austausch statt nur bla, bla
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Lernen Sie uns kennen
Lassen Sie uns gerne über Ihre Herausforderungen sprechen. Ich freue mich auf einen Anruf oder ein virtuelles Kennenlernen.
Violetta Meyer
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